Presse


Wümme Report - 25. Juni 2017

 


Wümme Zeitung - 10. November 2016

   
 


Wümme Zeitung - 3. November 2016

 
 


Wümme - Hamme Report - 2. November 2016

 

Von Götterboten und Galgenvögeln

 

Ausstellung Rabenvögel lädt noch bis zum 27. November in die Worpsweder Galerie Altes Rathaus ein

von Berit Böhme

 

 

40 Arbeiten der Malerin Sabine Böhme zeigen aktuell in der Galerie Altes Rathaus Rabenvögel im Spiegel von Mythen, Sagen und Erzählungen.

 

Worpswede   Bei Rabenvögeln denken viele sofort an düstere Hollywoodstreifen, Henker und Hexen. Zu unrecht, meint die Worpswederin Sabine Böhme. Mit der Ausstellung Rabenvögel: Götterboten Galgenvögel? im Alten Rathaus möchte die Malerin eine Lanze für die intelligenten Singvögel brechen. Die Arbeiten rund um Dohle, Kolkrabe, Saatkrähe, Elster und Co. Sind bis Sonntag, 27. November, an der Bergstraße 1 zu sehen.

  Mein zentrales Thema ist ja eigentlich der Mensch , sagt Böhme. Für ihr jüngstes Projekt hat sich die seit 1977 in Worpswede lebende Künstlern jedoch eineinhalb Jahre intensiv mit den Tieren und ihrer Rezeption auseinandergesetzt. Ich habe einen Riesenstapel durchgearbeitet, mich tüchtig damit beschäftigt. Ich könnte noch weitermachen. In der Ausstellung greift sie Märchen der Gebrüder Grimm, Fabeln von Jean de la Fontaine, Geschichten von Edgar Allan Poe und Szenen aus der griechischen und germanischen Mythologie auf.

  Auch die Kolkraben aus dem Londoner Tower und die Verehrung von Raben in Bhutan sind Thema. Jede Nation hat eine Verbindung zu den Raben. Eigentlich arbeitet Böhme deutlich abstrakter, für Rabenvögel malte sie realistischer.

  Ihren schlechten Ruf haben Raben erst im Mittelalter gekriegt , sagt Sabine Böhme. Der Begriff Galgenvögel geht wohl auf die Ernährungsgewohnheiten der Tiere zurück. Als Aasfresser suchten sie gerne die Hinrichtungsstätten auf. Sie sind sehr soziale Tiere. Raben bleiben lebenslang mit ihrem Partner zusammen und kümmern sich fürsorglich um den Nachwuchs. Den verteidigen sie aber auch vehement, etwa gegen Spaziergänger.

  Eine Bildreihe dreht sich um eine junge Dohle. Hier hat Böhme aus vielen persönlichen Erinnerungen geschöpft. Denn 1997 kam eine elternlose Dohle in ihren Haushalt. Wir haben ihn einfach Anton genannt. Er war wie ein Hund mit Flügeln. Anton schaute der Künstlerin auch bei der Arbeit im Atelier über die Schulter. Er war 15 Jahre Teil unserer Familie. Ausgerechnet im Jahr der Dohle, 2012, verstarb er.

  Rund um die Ausstellung läuft ein Rahmenprogramm. Am kommenden Sonnabend, 5. November, um 17 Uhr lesen die Autorinnen Liliane Skalecki und Biggi Rist aus dem Krimi Rabenfraß . Am Sonnabend, 12. November, um 17 Uhr hält Susanne Eilers vom Naturschutzbund Worpswede einen Vortrag über Rabenvögel.

  Die Ausstellung an der Bergstraße 1 ist dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr und am Wochenende von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Mehr zur Malerin gibt es im Netz unter www.sabine-boehme.de

 
 
 



Wümme Zeitung - 2. November 2016

 
Sabine Böhme zeigt im Alten Rathaus künstlerische Arbeiten zum Thema Rabenvögel
 
Auf bessere Nachbarschaft
Sabine von der Decken
 
Worpswede. 15 Jahre haben deutliche Spuren hinterlassen. Die zeigt die Malerin Sabine Böhme in der Ausstellung Rabenvögel Götterboten Galgenvögel? bis zum 27. November in der Galerie Altes Rathaus. Zur Ausstellungseröffnung begrüßte Worpswedes Bürgermeister Stefan Schwenke die Gäste, die Kunsthistorikerin Liliane Skalecki führte in die Ausstellung ein.
 
sabine Böhme © Sabine von der Decken

Sabine Böhme stellt bildnerisch die lange Tradition der Gemeinschaft von Menschen und Rabenvögeln dar.

(Sabine von der Decken)

 

 

 

 

 

 

15 Jahre lang erhielt die Dohle Anton freie Kost und Logis bei Sabine Böhme. Anton war somit Auslöser für Sabine Böhmes Auseinandersetzung mit Raben. Sie befragte Mythen und Mythologie, Schriftsteller und Dichter, Gegenwart und Geschichte nach der Bedeutung von Rabenvögeln. Sabine Böhmes Ausstellung in der kommunalen Galerie Altes Rathaus ist eine Hommage an die schwarzen Vögel und dient nicht zuletzt der Ehrenrettung von deren angekratztem Image. Den Anfang der Ausstellung macht ein kleines Kabinett, in dem die Worpsweder Malerin Stationen aus Antons Leben dokumentiert. Eigentlich aber sei ihr zentrales künstlerisches Thema der Mensch, sagt Sabine Böhme. Doch durch die enge Verbundenheit mit dem von ihr aufgezogenen Rabenvogel Anton entdeckte die Künstlerin zunehmend menschliche Züge, die sie malerisch umsetzte. In der Galerie Altes Rathaus zeigt Sabine Böhme 48 Bilder aus ihrer jüngsten Schaffensperiode, die sie hier zum ersten Mal öffentlich macht. Eineinhalb Jahre setzte sie sich mit der Thematik vielschichtig auseinander und entwickelte während der Beschäftigung mit allen Facetten eines Rabenlebens eine Haltung, die sich in ihren Bildern deutlich niederschlägt.

Bemüht, die positiven Emotionen nicht überwiegen zu lassen, setzte sie sich künstlerisch aber auch mit der dunklen Seite von Raben und Krähen auseinander. Galgenvögel, rabenschwarze Unglücksbringer, Unglücksraben und Rabeneltern dienten ihr als Ausgangspunkte, diese Seiten künstlerisch auszuleuchten. Verschiedene Themen erforderten dabei unterschiedlichste Maltechniken, so Böhme. In Schrift und Bild setzte sie Bertold Brechts Tiervers zu den schwarzen Tieren um, und auch in geschriebenen Bildern zeigte sie den Facettenreichtum der Vögel. Als ihre Halbstarken bezeichnet Sabine Böhme die ausgestellten Bewegungsstudien der Dohle Anton, den sie aufgrund seiner Zugewandtheit Hund mit Flügeln nannte. Dagegen zeigt das Triptychon eher graue bis trübe Ansichten. Allen Bildern gemein ist Böhmes Wunsch nach guter Nachbarschaft zwischen Mensch und Vogel. Die Ausstellung mit Bildern von Sabine Böhme Rabenvögel-Götterboten-Galgenvögel ist bis zum 27. November in der Galerie Altes Rathaus zu sehen. Im Rahmen der Ausstellung finden am 5. November um 17 Uhr die Lesung aus dem Kriminalroman Rabenfraß von Liliane Skalecki und Biggi Rist sowie am 12. November um 17 Uhr ein Vortrag über Rabenvögel von Susanne Eilers, Vorsitzende des Nabu Worpswede, in der Galerie statt.

 

Osterholzer Anzeiger - 19. Oktober 2016

 
 
 
 

Wümme Zeitung - 18. Oktober 2016

 
Galerie Altes Rathaus
 
 
Bilder vom Raben im Alten Rathaus
 
Lars Fischer 
 
Worpswede. Rabenvögel stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung mit Malerei von Sabine Böhme, die die Galerie Altes Rathaus ab Sonnabend, 22. Oktober, zeigt. Zur Eröffnung ab 17 Uhr sprechen Liliane Skalecki, Krimiautorin und Kunsthistorikerin, sowie Bürgermeister Stefan Schwenke. Mit ihren über vierzig neuen Arbeiten unter dem Titel Götterboten, Galgenvögel? Mythen, Sagen, Erzählungen will Sabine Böhme zeigen, welche lange gemeinsame Tradition die Rabenvögel mit den Menschen verbindet, beginnend mit der Schöpfungsgeschichte vieler Kulturen bis hin zum heute oftmals schlechten Image.
 
 
 

Wümme Report - 16. Oktober 2016

 
 
 
 
 
 
 
 

Weser Kurier - OHZlive - Ausgabe Sept. / Okt. 2016

 
 
 
 
 


Wümme Zeitung - 23. Oktober 2015

 
Auszug aus Pressebericht
 

Von der Beständigkeit des Wandelbaren

 

Rundgang zu 24 zeitgenössischen Künstlern im Alten Rathaus /

Vier verstorbene Kollegen darunter

Von Gudrun Scabell

 

Sie ist ein uraltes Thema in der Kunst die Verwandlung. Hat die Antike mit den Metamorphosen Ovids einen mythologischen Kanon hinterlassen, der die Bildenden Künste späterer Jahrhunderte immer wieder inspirierte, so ist es für die Moderne die gleichnamige Erzählung Franz Kafkas, die als Inbegriff für dieses Thema steht. Im Alten Rathaus ist jetzt eine Ausstellung zu eben dieser Thematik eröffnet worden: Wandel und Wandlung. Eine Ausstellung, die ursprünglich im Rahmen der Biennale vorgesehen war, nun aber, da diese abgesagt wurde (wir berichteten), für sich steht. Auf vielfachen Wunsch aller beteiligten Künstler, wie Kuratorin Liliane Skalecki betonte. Das Konzept der Kunsthistorikerin beruht auf zwei Hauptthemen: auf Natur und Landschaft sowie auf dem Thema Mensch. Und beide sich dabei im Prozess der Wandlung befindend beziehungsweise sich bereits als dessen Ergebnis präsentierend. All dies dann im Werk eines Künstlers oder in der Zuordnung von Werken unterschiedlicher Künstler.

 

............... Die angedeuteten Menschen in Sabine Böhmes Arbeiten scheinen sich nur temporär ins Wir Gefühl zu verwandeln. Ihr eigentliches Dasein findet in der Vereinzelung statt...........

 
 
 


Wümme Zeitung - 13.07.2015

 

Worpswede, von Donata Holz
(Auszug aus Pressebericht)


Künstler, ihre Räume und die Landschaft dazwischen


Offene Ateliers bieten auch im zehnten Jahr ein Forum für bereichernde Begegnungen sowohl für Gäste als auch für Gastgeber

.....Ihre unterschiedlichen Techniken in der Acrylmalerei stellte Sabine Böhme vor. Für ihre Besucher hatte sie kleine Keilrahmen von 30 mal 30 Zentimetern vorbereitet, auf denen man unter Anleitung der Künstlerin selbst ein Bild malen konnte.....

 



Weser Kurier - 19. August 2014

 
 
 
 
 

Wümme Zeitung - 19. August 2014

 
 
 
 

Weser Kurier - Kultur vor Ort - 31. Juli 2014

 
 
 
 
 
 
 

Wümme Zeitung - 17. Juli 2014 - Auszug

 

Kreativen über die Schulter schauen

Von Sabine von der Decken

Als Schaufenster der Künstler und Kreativen bezeichnet Worpswedes Bürgermeister Stefan Schwenke die Offenen Ateliers, die am morgigen Freitag, 18. Juli, bis zum Sonntag ihre Pforten öffnen. Es seien drei Tage, an denen zeitgenössische Kunst sich lebendig zeige. Nicht nur er finde, dass die Offenen Ateliers sich im Laufe von zehn Jahren zu einem besonderen Anziehungspunkt und Highlight des Künstlerdorfs entwickelt hätten. Es sei wichtig für Worpswede, den Fokus auch auf die Kunst und Künstler der Gegenwart zu richten, so Schwenke.

Mit einem Drei-Tage-Programm reagiert die Gemeinde Worpswede auch in diesem Jahr wieder auf das große Interesse an zeitgenössischer Kunst. Die Offenen Ateliers dokumentieren diesen Trend mit stetig steigende Besucherzahlen. Viele der mehr als 70 teilnehmenden Kreativen öffnen von Freitag bis Sonntag täglich von 11 bis 18 Uhr Ateliers und Werkstätten. Klaudia Krohn, Kulturbeauftragte der Gemeinde Worpswede, verspricht auch im zehnten Jahr ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorstellung alter Techniken von Radierung, Lithografie und Intarsienarbeit, aber auch zu Themen wie Bildaufbau und Blick des Fotografen.

 

 
  



BERNHARD-KAUFMANN KUNSTPREIS 2014


Auszug aus Pressebericht Wümme Zeitung vom 23. Juni 2014
Ulrike Schumacher



„Überraschung?", fragte Sigrun Kaufmann anschließend und blickte ein wenig spitzbübisch übers Rednerpult hinweg ins Publikum. Aber ja! Den Abend über war es oft genug angedeutet worden. Und manch einer ahnte schon, dass die Museumsleute zum Publikumspreis noch einen Preis der Jury packen würden. Oder wie Sigrun Kaufmann sagte: „Wir setzen noch einen obendrauf." So wurden weitere 10000 Euro an glückliche Künstler vergeben. „Es ist das erste Mal, dass dies parallel läuft."

Die Jury, bestehend aus zwei Laien und drei Kunst-Expertinnen, hatte also nach der ersten Auswahl noch einmal die Qual der Wahl. „Wir haben uns jedes Bild angesehen, analysiert, besprochen und diskutiert", berichtete Christine Holzner-Rabe stellvertretend für die Jury. „Wir haben ein Päuschen gemacht, sind noch mal herumgegangen, haben analysiert und besprochen. " Schließlich stand das Ergebnis fest: Den dritten, mit 2000 Euro dotierten Preis, bekam die Worpsweder Malerin Sabine Böhme für ihre mit einem strahlenden Blau umhüllte Version vom Bonzen des Humors.




Osterholzer Anzeiger - 7. Juli 2013

 
 
 
 
 
 

Wümme Report - 7.Juli 2013

 
 
 
 
 
 
 
 

Wümme Zeitung - 5. Juli 2013

 
 
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Osterholzer Anzeiger - 11. Juli 2012

 
 
 
 
 

Wümme Report - Mittwoch, 20. Juni 2012

 
 
 
 
 

Wümme Zeitung - Mittwoch, 20. Juni 2012

 
 
 
 
 
 
 

Bremervörder Zeitung - 19. Juni 2012

 
 
 
 
 

Bremervörder Anzeiger - 19. Juni 2012

 
 
 
 
 
 

NDR - Sonnabend, 16.Juni 2012

 
http://www.ndr.de/kultur/kunst_und_ausstellungen/niedersachsen/moorexpress117.html
      mehr
 
 

TAGEBLATT online - Sonnabend, 16. Juni 2012

 
 
 
 
 
 

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Stader Tageblatt - 13. Juni 2012

 
 
 

Wümme Report - 10. Juni 2012

 
 
 
 

Wümme Zeitung - 9. Juni 2012

 
 
 
 
foyer
 
Das Kulturjournal - für Bremen und den Nordwesten 
Ausgabe 95 - Seite 49
 
 

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Osterholzer Anzeiger - 6. Juni 2012

 
 
 

Bremervörder Zeitung - 1. Juni 2012

 Von Thomas Schmidt
 
 

OHZ live - Juni 2012

 
 

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Osterholzer Anzeiger - 21. November 2011

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Wümme Zeitung - 13. September 2011

 

Auszug aus Artikel  vom 13.09.2011  WESER KURIER / Wümme Zeitung

 

Bilder und Maler im Moorexpress

Stiftung unterstützt rollende Galerie

Von Johannes Kessels

 

Worpswede. Zum letzten Mal vor seiner Abschaffung unterzog sich der Worpsweder Ortsrat einer Pflicht, die zeit seines Bestehens zu den angenehmsten gehört hatte: Es galt, die Mittel aus der Albert-Reiners-Stiftung zu verteilen. Dabei wurden alle Anträge bewilligt. In Zukunft wird ein anderes Gremium für die Verteilung zuständig sein.

 

............  Länger diskutiert wurde über einen Antrag der Malerin Sabine Böhme aus Worpswede, die zum Vogeler-Jahr 2012 den Moorexpress als rollende Galerie fahren lassen möchte. Dafür könnte man 1500 bis 2000 Euro geben, fand Reinhard Behrens (CDU), während Harry Kück (UWG) für 2000 Euro plädierte, aber nur für den Fall, dass die Ge-samtfinanzierung gesichert sei. Andreas Uphoff (SPD) dagegen wollte eine Entscheidung zunächst dem neuen Gremium überlassen.

Das änderte sich, nachdem Sabine Böhme ihre Idee vorgestellt hatte. Zusammen mit der Gemeindeverwaltung, der EVB, der Kulturbeauftragten der Gemeinde und der Worpsweder Tourismus- und Kulturmarketing GmbH (WTG) möchte sie an zwei Freitagen im Juni 2012 einen Moorexpress-Zug mit drei Waggons fahren lassen, in dem Bilder von Worpsweder Künstlern gezeigt werden. Auch die Maler werden an Bord sein, andere Fahrgäste jedoch nicht.

Nach der Eröffnung und Ausstellungsbesichtigung auf dem Worpsweder Bahnhof fährt der Zug nach Osterholz-Scharmbeck, wo er am Kleinbahnhof am Raiffeisenmarkt hält. Von dort geht es weiter nach Deinste im Landkreis Stade und über Bremervörde zurück nach Worpswede. In jedem Ort hält der Moorexpress eine Stunde, sodass die Bilder besichtigt werden und mit den Künstlern gesprochen werden kann. Sabine Böhme rechnet mit Kosten von 6950 Euro.

Ortsbürgermeister Willi Seidel plädierte dafür, 1500 Euro zu zahlen. Das wurde dann von acht Ortsratsmitgliedern bei Enthaltung von UWG und Hagen Hubert (parteilos) beschlossen, die lieber 2000 Euro ausgezahlt hätten.

 

Die Albert-Reiners-Stiftung, von deren Erträgen die Gemeinde Worpswede jedes Jahr am 20. April, dem Geburtstag des früheren Bürgermeisters Albert Reiners, 20 Prozent erhält, hat in ihrer Satzung verankert, dass dieses Geld nur an Vereine und Institutionen in der Ortschaft Worpswede verteilt werden darf. ........

 

Aktuelles

 

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Osterholzer Anzeiger - Mittwoch, 6. Juli 2011

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Osterholzer Anzeiger - 10. November 2010

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Wümme Zeitung - 28. Oktober 2010

von Cornelia Hagenah

Worpswede. Es erfordert Courage und Kreativität, wenn Künstler ihre herkömmliche Arbeitsweise verlassen und eine ungewohnte Herausforderung annehmen und sich mit greifbarer Räumlichkeit auseinandersetzen. Gerade die Maler, die mit einem zweidimensionalen Bildträger arbeiten, verlassen den klassischen Bildraum und stellen sich der Auseinandersetzung mit einem begrenzten Raum für die Projektion ihrer Kunst. Sechs Künstler haben sich in der jetzt neu eröffneten Ausstellung im Alten Rathaus in die Dreidimensionalität gewagt und zeigen ihre künstlerischen Positionen in zwölf Acrylglaskästen unter dem Titel „KunsTRaum", deren inhaltliche Basis die Doppeldeutigkeit der Begriffe Raum und Traum bildet.
Elisabeth Bohlen, Sabine Böhme, Inge Demin, Barbara Heine-Vollberg, Ingrid Hohn und Frank-Martin Stahlberg haben kleine Kunstkabinette geschaffen, die Einblicke in das individuelle Schaffen zeigen, gleichzeitig mit ihrer Präsentation aber auch ein innovatives Ausstellungskonzept auf den Weg gebracht haben.

Kunst auf Augenhöhe
Der Blick des Betrachters fokussiert sich in dieser Ausstellung auf die in Augenhöhe befindlichen Kunstwerke, die in Acrylwürfeln mit einer Seitenlänge von 50 Zentimetern, von allen Seiten zu betrachten sind. Wie unterschiedlich die Künstler den vorgefundenen Raum für sich nutzen, ist ein spannendes Kunsterlebnis. Während Frank-Martin Stahlberg in einer seiner Rauminstallationen den Blick des Betrachters in ein Zimmer lenkt, in dessen Mitte sich eine weibliche Rückenfigur befindet, ist durch die leicht geöffnete Tür ein Weg angedeutet, der in die Welt des Unterbewussten, der Fantasie und der Erinnerung führt, was sich jedoch erst beim Umrunden des Schaukastens erschließen lässt. Inge Demin hingegen nutzt die Tiefe des Raumes, indem sie Leinwände diametral in den Würfel setzt und somit die Perspektivwirkung einer Chaussee verstärkt. Bei Sabine Böhme sind es Pyramidalformen, die den Kreislauf des Lebens symbolisieren. Ihre farbkräftigen Arbeiten stehen in starkem Kontrast zu den monochromen Installationen von Barbara Heine-Vollberg, die sich auf die Farbe weiß beschränkt, die den „Aspekt des Irrealen, des Traumes" verstärken, wie die Künstlerin betont. Ein Häufchen Asche, umgeben von einem Bauzaun, erinnert an den 11. September 2001 und stellt den Begriff Freiheit jenseits des Zauns in Frage. Elisabeth Bohlen schafft sich im wahrsten Sinne des Wortes Raum: Sie öffnet die begrenzte Räumlichkeit und lässt aus dem Würfel feine transparente, spitz zulaufende Plexiglasstrukturen, die mit Färb- und Formschichten versehen sind, emporwachsen. Die Figuren der Keramikerin Ingrid Hohn spielen durch das Einsetzen von Spiegeln mit der Wirkung von Innen und Außen. Wie unterschiedlich die Künstler den vorgegeben Raum für sich nutzen, zeigt die Schau, die mit Zitaten an den Wänden die einzelnen Positionen der Künstler verdeutlicht und in ihrer Gesamtheit eine besondere Rauminstallation entwickelt.
Entstanden war die Idee der Worpsweder Künstler als Projekt „Künstler schaffen (sich) Raum", eine Art „Protestbewegung" als Hinweis auf Ausstellungsalternativen zu fehlenden Räumen für zeitgenössische Künstler in Worpswede. Am Ostersonntag 2009 starteten Barbara Heine-Vollberg und Sabine Böhme die Aktion „ Kunst in Tüten". Mit dem Erlös aus dem Verkauf von gespendeten Kunstwerken konnten die Acrylwürfel inklusive Metallständer erworben werden und stehen nach dieser Ausstellung allen Künstlern zur Verfügung. Entscheidend sei das Engagement von Ingrid Hohn und Sabine Böhme gewesen, betont Bürgermeister Stefan Schwenke, das letztendlich zum aktuellen Konzept Galerie Altes Rathaus beigetragen habe und seit Anfang des Jahres ortsansässigen Künstlern als Präsentationsforum ihrer Kunst dient. Dem Engagement und dem kreativen Potenzial der Künstler sei es zu verdanken, dass sie dieses „innovatives und überraschendes Modell des Ausstellungsmachens auf den Weg gebracht haben, das den Blickwinkel für die zeitgenössische Kunst durch eine neue optische Präsentation erweitert", betonte Erika Müller in ihrer Laudatio. Sie war ebenso wie die zahlreichen Gäste überrascht von der Vielfalt der künstlerischen Nutzungsmöglichkeiten eines Glaswürfels. Die sehenswerte Schau ist bis 14. November dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr und sonnabends und sonntags von 11 bis 17 Uhr in der Galerie Altes Rathaus, Bergstraße l, geöffnet.

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Wümme Zeitung - Dienstag, 27. Juli 2010

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Osterholzer Anzeiger - Mittwoch, 8. Juli 2009

Von Carola von Lübken

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Wümme Zeitung - 28. Mai 2009

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Osterholzer Kreisblatt - 12. Januar 2009

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Weser Kurier - 3. Dezember 2008

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Osterholzer Kreisblatt - 3. Dezember 2008

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Wümme Report - 3. Dezember 2008

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Osterholzer-Anzeiger, 27. August 2008

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Wümme Zeitung - 24. Juli 2008

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Artikel Nordkurier vom 02.07.2008

Von Iris Diessner

„Schräge Vögel“ schmücken die Büdnerei

Lehsten. „Sind das wirklich Acrylarbeiten?“ Das mag mancher Betrachter sich fragen, wenn er die Bilder von Sabine Böhme in Augenschein nimmt. Eine Auswahl ihrer Arbeiten sind seit Sonnabend in der Büdnerei Lehsten zu sehen.
Die Frau aus dem bekannten Künstlerdorf Worpswede zeigt dort nicht nur ihre „Schrägen Vögel“, auch Maskenbilder. „Und Geisterbilder“, ergänzt Brunhilde Schmalisch von der Büdnerei. „Eins war so gruselig, das wollte ich dann lieber doch nicht hier zu hängen haben“, erzählt sie. Ihr Lieblingsbild zeige übrigens zwei Papageien, überhaupt nicht gruselig, aber eben schräge Vögel.
Diese Vogelmotive haben einen Hintergrund. Sabine Böhme hat einst eine Dohle aufgezogen. Dieser Vogel bekam den Namen Anton. Sie hat ihn in „seinem menschenähnlichen Verhalten“ beobachtet und dies dann künstlerisch dargestellt. So entstanden diese humorvollen Bilder.
Der künstlerische Schwerpunkt von Sabine Böhme ist die Acrylmalerei. Bei ihren Arbeiten komme alles aus der Fläche, beschreibt sie ihr Vorgehen. Durch den Farbauftrag mit dem Spachtel in mehreren Schichten bildeten sich die ersten Strukturen. Die seien aber noch abstrakt. Aus dieser abstrakten Komposition heraus wird durch teilweises rustikales Abtragen der Farbe und den Einsatz von Spachtel und Pinsel in die Gegenständlichkeit hinein gearbeitet. Dabei trete die Fläche mehr und mehr in den Hintergrund und zeichnerische Elemente gewännen an Gewicht.
Was sich hier so theoretisch anhört, das vermittelt die Künstlerin auch bei ihren Malkursen. Die gibt sie übrigens auch für Kinder. Sabine Böhme zeigt ihnen dabei, welche verschiedenen Techniken man mit Acrylfarbe anwenden kann.
Die Bilder der Worpsweder Künstlerin sind noch bis zum 29. August in der Büdnerei Lehsten zu sehen.

Osterholzer-Kreisblatt vom 15. August 2007

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Osterholzer Anzeiger vom 11.07.2007

Offene Ateliers am 14. und 15. Juli 2007

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Osterholzer-Kreisblatt vom 23.04.2007

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Osterholzer-Anzeiger vom 29.04.2007

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