Presse

.

Osterholzer Anzeiger - 21. November 2011

.

Wümme Zeitung - 13. September 2011

 

Auszug aus Artikel  vom 13.09.2011  WESER KURIER / Wümme Zeitung

 

Bilder und Maler im Moorexpress

Stiftung unterstützt rollende Galerie

Von Johannes Kessels

 

Worpswede. Zum letzten Mal vor seiner Abschaffung unterzog sich der Worpsweder Ortsrat einer Pflicht, die zeit seines Bestehens zu den angenehmsten gehört hatte: Es galt, die Mittel aus der Albert-Reiners-Stiftung zu verteilen. Dabei wurden alle Anträge bewilligt. In Zukunft wird ein anderes Gremium für die Verteilung zuständig sein.

 

............  Länger diskutiert wurde über einen Antrag der Malerin Sabine Böhme aus Worpswede, die zum Vogeler-Jahr 2012 den Moorexpress als rollende Galerie fahren lassen möchte. Dafür könnte man 1500 bis 2000 Euro geben, fand Reinhard Behrens (CDU), während Harry Kück (UWG) für 2000 Euro plädierte, aber nur für den Fall, dass die Ge-samtfinanzierung gesichert sei. Andreas Uphoff (SPD) dagegen wollte eine Entscheidung zunächst dem neuen Gremium überlassen.

Das änderte sich, nachdem Sabine Böhme ihre Idee vorgestellt hatte. Zusammen mit der Gemeindeverwaltung, der EVB, der Kulturbeauftragten der Gemeinde und der Worpsweder Tourismus- und Kulturmarketing GmbH (WTG) möchte sie an zwei Freitagen im Juni 2012 einen Moorexpress-Zug mit drei Waggons fahren lassen, in dem Bilder von Worpsweder Künstlern gezeigt werden. Auch die Maler werden an Bord sein, andere Fahrgäste jedoch nicht.

Nach der Eröffnung und Ausstellungsbesichtigung auf dem Worpsweder Bahnhof fährt der Zug nach Osterholz-Scharmbeck, wo er am Kleinbahnhof am Raiffeisenmarkt hält. Von dort geht es weiter nach Deinste im Landkreis Stade und über Bremervörde zurück nach Worpswede. In jedem Ort hält der Moorexpress eine Stunde, sodass die Bilder besichtigt werden und mit den Künstlern gesprochen werden kann. Sabine Böhme rechnet mit Kosten von 6950 Euro.

Ortsbürgermeister Willi Seidel plädierte dafür, 1500 Euro zu zahlen. Das wurde dann von acht Ortsratsmitgliedern bei Enthaltung von UWG und Hagen Hubert (parteilos) beschlossen, die lieber 2000 Euro ausgezahlt hätten.

 

Die Albert-Reiners-Stiftung, von deren Erträgen die Gemeinde Worpswede jedes Jahr am 20. April, dem Geburtstag des früheren Bürgermeisters Albert Reiners, 20 Prozent erhält, hat in ihrer Satzung verankert, dass dieses Geld nur an Vereine und Institutionen in der Ortschaft Worpswede verteilt werden darf. ........

 

Aktuelles

 

.

Osterholzer Anzeiger - Mittwoch, 6. Juli 2011

.

Osterholzer Anzeiger - 10. November 2010

.

Wümme Zeitung - 28. Oktober 2010

von Cornelia Hagenah

Worpswede. Es erfordert Courage und Kreativität, wenn Künstler ihre herkömmliche Arbeitsweise verlassen und eine ungewohnte Herausforderung annehmen und sich mit greifbarer Räumlichkeit auseinandersetzen. Gerade die Maler, die mit einem zweidimensionalen Bildträger arbeiten, verlassen den klassischen Bildraum und stellen sich der Auseinandersetzung mit einem begrenzten Raum für die Projektion ihrer Kunst. Sechs Künstler haben sich in der jetzt neu eröffneten Ausstellung im Alten Rathaus in die Dreidimensionalität gewagt und zeigen ihre künstlerischen Positionen in zwölf Acrylglaskästen unter dem Titel „KunsTRaum", deren inhaltliche Basis die Doppeldeutigkeit der Begriffe Raum und Traum bildet.
Elisabeth Bohlen, Sabine Böhme, Inge Demin, Barbara Heine-Vollberg, Ingrid Hohn und Frank-Martin Stahlberg haben kleine Kunstkabinette geschaffen, die Einblicke in das individuelle Schaffen zeigen, gleichzeitig mit ihrer Präsentation aber auch ein innovatives Ausstellungskonzept auf den Weg gebracht haben.

Kunst auf Augenhöhe
Der Blick des Betrachters fokussiert sich in dieser Ausstellung auf die in Augenhöhe befindlichen Kunstwerke, die in Acrylwürfeln mit einer Seitenlänge von 50 Zentimetern, von allen Seiten zu betrachten sind. Wie unterschiedlich die Künstler den vorgefundenen Raum für sich nutzen, ist ein spannendes Kunsterlebnis. Während Frank-Martin Stahlberg in einer seiner Rauminstallationen den Blick des Betrachters in ein Zimmer lenkt, in dessen Mitte sich eine weibliche Rückenfigur befindet, ist durch die leicht geöffnete Tür ein Weg angedeutet, der in die Welt des Unterbewussten, der Fantasie und der Erinnerung führt, was sich jedoch erst beim Umrunden des Schaukastens erschließen lässt. Inge Demin hingegen nutzt die Tiefe des Raumes, indem sie Leinwände diametral in den Würfel setzt und somit die Perspektivwirkung einer Chaussee verstärkt. Bei Sabine Böhme sind es Pyramidalformen, die den Kreislauf des Lebens symbolisieren. Ihre farbkräftigen Arbeiten stehen in starkem Kontrast zu den monochromen Installationen von Barbara Heine-Vollberg, die sich auf die Farbe weiß beschränkt, die den „Aspekt des Irrealen, des Traumes" verstärken, wie die Künstlerin betont. Ein Häufchen Asche, umgeben von einem Bauzaun, erinnert an den 11. September 2001 und stellt den Begriff Freiheit jenseits des Zauns in Frage. Elisabeth Bohlen schafft sich im wahrsten Sinne des Wortes Raum: Sie öffnet die begrenzte Räumlichkeit und lässt aus dem Würfel feine transparente, spitz zulaufende Plexiglasstrukturen, die mit Färb- und Formschichten versehen sind, emporwachsen. Die Figuren der Keramikerin Ingrid Hohn spielen durch das Einsetzen von Spiegeln mit der Wirkung von Innen und Außen. Wie unterschiedlich die Künstler den vorgegeben Raum für sich nutzen, zeigt die Schau, die mit Zitaten an den Wänden die einzelnen Positionen der Künstler verdeutlicht und in ihrer Gesamtheit eine besondere Rauminstallation entwickelt.
Entstanden war die Idee der Worpsweder Künstler als Projekt „Künstler schaffen (sich) Raum", eine Art „Protestbewegung" als Hinweis auf Ausstellungsalternativen zu fehlenden Räumen für zeitgenössische Künstler in Worpswede. Am Ostersonntag 2009 starteten Barbara Heine-Vollberg und Sabine Böhme die Aktion „ Kunst in Tüten". Mit dem Erlös aus dem Verkauf von gespendeten Kunstwerken konnten die Acrylwürfel inklusive Metallständer erworben werden und stehen nach dieser Ausstellung allen Künstlern zur Verfügung. Entscheidend sei das Engagement von Ingrid Hohn und Sabine Böhme gewesen, betont Bürgermeister Stefan Schwenke, das letztendlich zum aktuellen Konzept Galerie Altes Rathaus beigetragen habe und seit Anfang des Jahres ortsansässigen Künstlern als Präsentationsforum ihrer Kunst dient. Dem Engagement und dem kreativen Potenzial der Künstler sei es zu verdanken, dass sie dieses „innovatives und überraschendes Modell des Ausstellungsmachens auf den Weg gebracht haben, das den Blickwinkel für die zeitgenössische Kunst durch eine neue optische Präsentation erweitert", betonte Erika Müller in ihrer Laudatio. Sie war ebenso wie die zahlreichen Gäste überrascht von der Vielfalt der künstlerischen Nutzungsmöglichkeiten eines Glaswürfels. Die sehenswerte Schau ist bis 14. November dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr und sonnabends und sonntags von 11 bis 17 Uhr in der Galerie Altes Rathaus, Bergstraße l, geöffnet.

.

Wümme Zeitung - Dienstag, 27. Juli 2010

.

Osterholzer Anzeiger - Mittwoch, 8. Juli 2009

Von Carola von Lübken

.

Wümme Zeitung - 28. Mai 2009

.

Osterholzer Kreisblatt - 12. Januar 2009

.

Weser Kurier - 3. Dezember 2008

.

Osterholzer Kreisblatt - 3. Dezember 2008

.

Wümme Report - 3. Dezember 2008

.

Osterholzer-Anzeiger, 27. August 2008

.

Wümme Zeitung - 24. Juli 2008

.

Artikel Nordkurier vom 02.07.2008

Von Iris Diessner

„Schräge Vögel“ schmücken die Büdnerei

Lehsten. „Sind das wirklich Acrylarbeiten?“ Das mag mancher Betrachter sich fragen, wenn er die Bilder von Sabine Böhme in Augenschein nimmt. Eine Auswahl ihrer Arbeiten sind seit Sonnabend in der Büdnerei Lehsten zu sehen.
Die Frau aus dem bekannten Künstlerdorf Worpswede zeigt dort nicht nur ihre „Schrägen Vögel“, auch Maskenbilder. „Und Geisterbilder“, ergänzt Brunhilde Schmalisch von der Büdnerei. „Eins war so gruselig, das wollte ich dann lieber doch nicht hier zu hängen haben“, erzählt sie. Ihr Lieblingsbild zeige übrigens zwei Papageien, überhaupt nicht gruselig, aber eben schräge Vögel.
Diese Vogelmotive haben einen Hintergrund. Sabine Böhme hat einst eine Dohle aufgezogen. Dieser Vogel bekam den Namen Anton. Sie hat ihn in „seinem menschenähnlichen Verhalten“ beobachtet und dies dann künstlerisch dargestellt. So entstanden diese humorvollen Bilder.
Der künstlerische Schwerpunkt von Sabine Böhme ist die Acrylmalerei. Bei ihren Arbeiten komme alles aus der Fläche, beschreibt sie ihr Vorgehen. Durch den Farbauftrag mit dem Spachtel in mehreren Schichten bildeten sich die ersten Strukturen. Die seien aber noch abstrakt. Aus dieser abstrakten Komposition heraus wird durch teilweises rustikales Abtragen der Farbe und den Einsatz von Spachtel und Pinsel in die Gegenständlichkeit hinein gearbeitet. Dabei trete die Fläche mehr und mehr in den Hintergrund und zeichnerische Elemente gewännen an Gewicht.
Was sich hier so theoretisch anhört, das vermittelt die Künstlerin auch bei ihren Malkursen. Die gibt sie übrigens auch für Kinder. Sabine Böhme zeigt ihnen dabei, welche verschiedenen Techniken man mit Acrylfarbe anwenden kann.
Die Bilder der Worpsweder Künstlerin sind noch bis zum 29. August in der Büdnerei Lehsten zu sehen.

Osterholzer-Kreisblatt vom 15. August 2007

.

Osterholzer Anzeiger vom 11.07.2007

Offene Ateliers am 14. und 15. Juli 2007

.

Osterholzer-Kreisblatt vom 23.04.2007

.

Osterholzer-Anzeiger vom 29.04.2007

Seitenanfang