Presse

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Wümme Report - 25. Juni 2017

Wümme Zeitung - 10. November 2016

   

Wümme - Hamme Report - 3. November 2016

   

Wümme - Hamme Report - 2. November 2016

   

40 Arbeiten der Malerin Sabine Böhme zeigen aktuell in der Galerie Altes Rathaus Rabenvögel im Spiegel von Mythen, Sagen und Erzählungen.

Worpswede Bei Rabenvögeln denken viele sofort an düstere Hollywoodstreifen, Henker und Hexen. Zu unrecht, meint die Worpswederin Sabine Böhme. Mit der Ausstellung „Rabenvögel: Götterboten – Galgenvögel?“ im Alten Rathaus möchte die Malerin eine Lanze für die intelligenten Singvögel brechen. Die Arbeiten rund um Dohle, Kolkrabe, Saatkrähe, Elster und Co. Sind bis Sonntag, 27. November, an der Bergstraße 1 zu sehen.

„Mein zentrales Thema ist ja eigentlich der Mensch“, sagt Böhme. Für ihr jüngstes Projekt hat sich die seit 1977 in Worpswede lebende Künstlern jedoch eineinhalb Jahre intensiv mit den Tieren und ihrer Rezeption auseinandergesetzt. „Ich habe einen Riesenstapel durchgearbeitet, mich tüchtig damit beschäftigt. Ich könnte noch weitermachen.“ In der Ausstellung greift sie Märchen der Gebrüder Grimm, Fabeln von Jean de la Fontaine, Geschichten von Edgar Allan Poe und Szenen aus der griechischen und germanischen Mythologie auf.

Auch die Kolkraben aus dem Londoner Tower und die Verehrung von Raben in Bhutan sind Thema. „Jede Nation hat eine Verbindung zu den Raben.“ Eigentlich arbeitet Böhme deutlich abstrakter, für „Rabenvögel“ malte sie realistischer.

„Ihren schlechten Ruf haben Raben erst im Mittelalter gekriegt“, sagt Sabine Böhme. Der Begriff Galgenvögel geht wohl auf die Ernährungsgewohnheiten der Tiere zurück. Als Aasfresser suchten sie gerne die Hinrichtungsstätten auf. „Sie sind sehr soziale Tiere.“ Raben bleiben lebenslang mit ihrem Partner zusammen und kümmern sich fürsorglich um den Nachwuchs. Den verrteidigen sie aber auch vehement, etwa gegen Spaziergänger.

Eine Bildreihe dreht sich um eine junge Dohle. Hier hat Böhme aus vielen persönlichen Erinnerungen geschöpft. Denn 1997 kam eine elternlose Dohle in ihren Haushalt. „Wir haben ihn einfach Anton genannt. Er war wie ein Hund mit Flügeln.“ Anton schaute der Künstlerin auch bei der Arbeit im Atelier über die Schulter. „Er war 15 Jahre Teil unserer Familie.“ Ausgerechnet im Jahr der Dohle, 2012, verstarb er.

Rund um die Ausstellung läuft ein Rahmenprogramm. Am kommenden Sonnabend, 12. November, um 17 Uhr lesen die Autorinnen Liliane Skalecki und Biggi Rist aus dem Krimi „Rabenfraß“. Am Sonnabend, 12. November, um 17 Uhr hält Susanne Eilers vom Naturschutzbund Worpswede einen Vortrag über Rabenvögel.

Die Ausstellung an der Bergstraße 1 ist dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr und am Wochenende von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Mehr zur Malerin gibt es im Netz unter www.sabine-boehme.de

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Wümme Zeitung - 2. November 2016

   

15 Jahre lang erhielt die Dohle Anton freie Kost und Logis bei Sabine Böhme. Anton war somit Auslöser für Sabine Böhmes Auseinandersetzung mit Raben. Sie befragte Mythen und Mythologie, Schriftsteller und Dichter, Gegenwart und Geschichte nach der Bedeutung von Rabenvögeln. Sabine Böhmes Ausstellung in der kommunalen Galerie Altes Rathaus ist eine Hommage an die schwarzen Vögel und dient nicht zuletzt der Ehrenrettung von deren angekratztem Image. Den Anfang der Ausstellung macht ein kleines Kabinett, in dem die Worpsweder Malerin Stationen aus Antons Leben dokumentiert. Eigentlich aber sei ihr zentrales künstlerisches Thema der Mensch, sagt Sabine Böhme. Doch durch die enge Verbundenheit mit dem von ihr aufgezogenen Rabenvogel Anton entdeckte die Künstlerin zunehmend „menschliche“ Züge, die sie malerisch umsetzte. In der Galerie Altes Rathaus zeigt Sabine Böhme 48 Bilder aus ihrer jüngsten Schaffensperiode, die sie hier zum ersten Mal öffentlich macht. Eineinhalb Jahre setzte sie sich mit der Thematik vielschichtig auseinander und entwickelte während der Beschäftigung mit allen Facetten eines Rabenlebens eine Haltung, die sich in ihren Bildern deutlich niederschlägt.

Bemüht, die positiven Emotionen nicht überwiegen zu lassen, setzte sie sich künstlerisch aber auch mit der „dunklen“ Seite von Raben und Krähen auseinander. Galgenvögel, rabenschwarze Unglücksbringer, Unglücksraben und Rabeneltern dienten ihr als Ausgangspunkte, diese Seiten künstlerisch auszuleuchten. Verschiedene Themen erforderten dabei unterschiedlichste Maltechniken, so Böhme. In Schrift und Bild setzte sie Bertold Brechts Tiervers zu den schwarzen Tieren um, und auch in „geschriebenen“ Bildern zeigte sie den Facettenreichtum der Vögel. Als ihre „Halbstarken“ bezeichnet Sabine Böhme die ausgestellten Bewegungsstudien der Dohle Anton, den sie aufgrund seiner Zugewandtheit „Hund mit Flügeln“ nannte. Dagegen zeigt das Triptychon eher graue bis trübe Ansichten. Allen Bildern gemein ist Böhmes Wunsch nach „guter Nachbarschaft“ zwischen Mensch und Vogel. Die Ausstellung mit Bildern von Sabine Böhme „Rabenvögel-Götterboten-Galgenvögel“ ist bis zum 27. November in der Galerie Altes Rathaus zu sehen. Im Rahmen der Ausstellung finden am 5. November um 17 Uhr die Lesung aus dem Kriminalroman „Rabenfraß“ von Liliane Skalecki und Biggi Rist sowie am 12. November um 17 Uhr ein Vortrag über Rabenvögel von Susanne Eilers, Vorsitzende des Nabu Worpswede, in der Galerie statt.

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Osterholzer Anzeiger - 19. Oktober 2016

   

Osterholzer Anzeiger - 18. Oktober 2016

   

Wümme Zeitung - 23. Oktober 2015

   

Weser Kurier - 19. August 2014

   

Wümme Zeitung - 23. Juli 2014

   

Weser Kurier - Kultur vor Ort - 31. Juli 2014

   

Wümme Zeitung - 17. Juli 2014 (Auszug)

   

Mit einem Drei-Tage-Programm reagiert die Gemeinde Worpswede auch in diesem Jahr wieder auf das große Interesse an zeitgenössischer Kunst. Die Offenen Ateliers dokumentieren diesen Trend mit stetig steigende Besucherzahlen. Viele der mehr als 70 teilnehmenden Kreativen öffnen von Freitag bis Sonntag täglich von 11 bis 18 Uhr Ateliers und Werkstätten. Klaudia Krohn, Kulturbeauftragte der Gemeinde Worpswede, verspricht auch im zehnten Jahr ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorstellung alter Techniken von Radierung, Lithografie und Intarsienarbeit, aber auch zu Themen wie Bildaufbau und Blick des Fotografen.

Shuttleservice zu den Werkstätten

Wie schon in den Vorjahren steht in der Bergstraße vor der Tourist-Information ein Shuttle-Service von Bürgerbus und Verkehrswacht bereit, um nicht motorisierte Gäste auch zu den abgelegeneren Ateliers zu bringen. Am Sonnabend von 14 bis 18 Uhr und Sonntag zwischen 11 und 15 Uhr begleiten Gästeführer zudem Radfahrer durch die malerische Landschaft des Künstlerdorfs zu jeweils sieben im Außenbereich Worpswedes liegenden Ateliers. Die Route ist gekennzeichnet durch die Abdeckung aller künstlerischen Genres, versichert Klaudia Krohn. Grundgedanke der geführten Radtouren und des Shuttle-Service ist, Ateliers und Werkstätten in Hüttenbusch, Neu St. Jürgen, Überhamm, Worphausen und Neu-Bergedorf stärker in den Blickpunkt zu rücken.

Durch Kennzeichnung der geöffneten Ateliers vor Ort sowie mit übersichtlichen Kartenausschnitten im eigens herausgegebenen Flyer sind auch sonst vor den Augen der Öffentlichkeit gut geschützte Werkstätten leicht zu finden. Sondervorführungen, Rahmenprogramm und Ausstellungen sind dort außerdem separat aufgeführt.

Als den geeignetsten Tag für intensive Gespräche empfiehlt Klaudia Krohn den Freitag, an dem viele Künstler aufgrund des geringeren Andrangs Zeit finden, ihre Kunst vorzuführen. Von mehr als 1000 Besuchern pro Tag während der Offenen Ateliers geht die Gemeinde Worpswede aus. Der besucherstärkste Tag sei erfahrungsgemäß der Sonntag.

„Man sieht während der Tage nicht nur Kunst, sondern entdeckt neue Ecken und Perspektiven von Worpswede“, verspricht Krohn. So stellt Jürgen Strasser Staffeleien in seinem Garten auf, auch Steffi Grübler bezieht ihren Garten mit in die Präsentation von Malerei und Découpage ein, und in den Arbeitsraum der Keramikerin Ingrid Ripke-Bolinius gelangt man durch deren Küche. Zum ersten Mal nimmt die Malerin Barbara Meier an den Offenen Ateliers teil und zeigt mit Eitempera auf Leinwand gemalte Bilder sowie auch Fotografien.

Der Flyer „Offene Ateliers Worpswede“ ist in der Tourist-Information im Philine-Vogeler-Haus, Bergstraße 13, erhältlich. Weitere Informationen unter www.worpswede.de.

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Wümme Zeitung - 19. August 2014

   

Osterholzer Anzeiger - 7. Juli 2013

   

Wümme Report - 7. Juli 2013

   
   

Wümme Zeitung - 5. Juli 2013

   
   

Osterholzer Anzeiger - 11. Juli 2012

   
   

Wümme Report - 20. Juni 2012

   

Wümme Zeitung - 20. Juni 2012

   
   
   
   

Bremervörder Zeitung - 19. Juni 2012

   
   

Bremervörder Anzeiger - 19. Juni 2012

   

NDR - Sonnabend - 16. Juni 2012

   

NDR - Sonnabend - 16. Juni 2012

   

Stader Tageblatt - 13. Juni 2012

   

Wümme Report - 10. Juni 2012

   

Wümme Zeitung - 9. Juni 2012

   

foyer - Das Kulturjornal - für Bremen

   
   

Osterholzer Anzeiger - 6. Juni 2012

   
   

Bremervörder Zeitung - 1. Juni 2012

   
   

Wümme Zeitung - 13. September 2011

   

Osterholzer Anzeiger - 6. Juli 2011

   
   

Osterholzer Anzeiger - 10. November 2010

   
   

Wümme Zeitung - 27. Juli 2010

   

Osterholter Kreisblatt - 12. Januar 2009

Weser Kurier - 3. Dezember 2008

   

Osterholzer Kreisblatt - 3. Dezember 2008

   

Wümme Report - 3. Dezember 2008

   

Osterholzer Anzeiger - 27. August 2008

   

Osterholzer Kreisblatt - 15. August 2007

   

Osterholzer Anzeiger - 29. April 2007