Rückblick
Textauszug
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zur Ausstellung „Gaukler der Lüfte“
diese kann man im Kunstkeller des Schlosses antreffen.
„Rabenvögel – Gaukler der Lüfte“ lautet der Titel einer Ausstellung mit Werken von Sabine Böhme. Götterbote, Glückssymbol oder Galgenvogel. Alle der gut 30 Bilder zeigen die klugen Vögel auf verschiedenste Weise: Majestätisch, humorvoll, düster, aber auch erstaunlich farbenfroh – und immer kunstvoll und wunderschön. Ihren ersten „persönlichen“ Kontakt mit Rabenvögeln hatte die Malerin 1997 zu einer jungen Dohle, deren elterliches Nest zerstört war. „Wir haben Anton aufgezogen und er war 15 Jahre Teil unserer Familie“, erzählt Sabine Böhme. „Anton“ brachte sie dazu, sich mit dem Thema Rabenvögel zu beschäftigen. Sie war erstaunt, wie präsent der Rabe in Geschichten, Gedichten, Märchen, Fabeln und Mythologien ist. Er spielt auch in der Bibel und in vielen Schöpfungsgeschichten eine Rolle. Die Texte – unter anderem von Poe, Brecht oder Äsop – inspirierten sie zu ihren Werken. Legenden, Gedichte und Fabeln werden bei ihr zu Bildern. So sind natürlich auch die Raben des Londoner Towers und die märchenhaften sieben Raben der Brüder Grimm zu sehen. Mit ihren Arbeiten möchte sie darüber informieren, welch lange gemeinsame Tradition die intelligenten und geselligen Rabenvögel mit den Menschen verbindet.
Sabine Böhme lebt seit 1977 in Worpswede und arbeitet dort als freischaffende Malerin mit dem künstlerischen Schwerpunkt Acrylmalerei. Die Farbschichten ihrer Rabenbilder hat sie zudem mit Schmirgelpapier bearbeitet, was den Werken zusätzliche spannende Nuancen gibt. „Ich gehe ziemlich robust mit meinen Bildern um“, bekennt Sabine Böhme und lacht. Aber auch ein paar akkurat und behutsam gefaltete Origami-Rabenvögel gehören zur Ausstellung.
Die Ausstellung „Rabenvögel – Gaukler der Lüfte“ wird ebenfalls am Sonnabend, 28. März, um 15.30 Uhr eröffnet, Sabine Böhme wird anwesend sein. Die Ausstellung ist bis zum 10. Mai im Kunstkeller des Schloss Schönebeck, Im Dorfe 3-5, zu sehen.
Kunstmonat Ameland 2018 vom 01. - 30. November
Der ‚Kunstmonat’ November ist auf Ameland ein kultureller Höhepunkt.
Über 100 Künstler aus den Niederlanden, Dänemark, Deutschland, Schweden
und der Schweiz stellen ihre Werke vom 01. – 30. November auf der Insel aus.
Präsentation von 17 ausgewählten Arbeiten meiner Bilderserie
‚Rabenvögel’ Mythen – Sagen – Erzählungen
Lesung
Am 05.11.2016 um 17 Uhr lasen die Krimiautorinnen Dr. Liliane Skalecki und Biggi Rist im Rahmen der Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus, Worpswede aus ihrem Kriminalroman "Rabenfraß". In Kooperation mit dem Bremer Literaturkontor.
40 Arbeiten der Malerin Sabine Böhme zeigen aktuell in der Galerie Altes Rathaus Rabenvögel im Spiegel von Mythen, Sagen und Erzählungen.
Worpswede Bei Rabenvögeln denken viele sofort an düstere Hollywoodstreifen, Henker und Hexen. Zu unrecht, meint die Worpswederin Sabine Böhme. Mit der Ausstellung „Rabenvögel: Götterboten – Galgenvögel?“ im Alten Rathaus möchte die Malerin eine Lanze für die intelligenten Singvögel brechen. Die Arbeiten rund um Dohle, Kolkrabe, Saatkrähe, Elster und Co. Sind bis Sonntag, 27. November, an der Bergstraße 1 zu sehen.
„Mein zentrales Thema ist ja eigentlich der Mensch“, sagt Böhme. Für ihr jüngstes Projekt hat sich die seit 1977 in Worpswede lebende Künstlern jedoch eineinhalb Jahre intensiv mit den Tieren und ihrer Rezeption auseinandergesetzt. „Ich habe einen Riesenstapel durchgearbeitet, mich tüchtig damit beschäftigt. Ich könnte noch weitermachen.“ In der Ausstellung greift sie Märchen der Gebrüder Grimm, Fabeln von Jean de la Fontaine, Geschichten von Edgar Allan Poe und Szenen aus der griechischen und germanischen Mythologie auf.
Auch die Kolkraben aus dem Londoner Tower und die Verehrung von Raben in Bhutan sind Thema. „Jede Nation hat eine Verbindung zu den Raben.“ Eigentlich arbeitet Böhme deutlich abstrakter, für „Rabenvögel“ malte sie realistischer.
„Ihren schlechten Ruf haben Raben erst im Mittelalter gekriegt“, sagt Sabine Böhme. Der Begriff Galgenvögel geht wohl auf die Ernährungsgewohnheiten der Tiere zurück. Als Aasfresser suchten sie gerne die Hinrichtungsstätten auf. „Sie sind sehr soziale Tiere.“ Raben bleiben lebenslang mit ihrem Partner zusammen und kümmern sich fürsorglich um den Nachwuchs. Den verrteidigen sie aber auch vehement, etwa gegen Spaziergänger.
Eine Bildreihe dreht sich um eine junge Dohle. Hier hat Böhme aus vielen persönlichen Erinnerungen geschöpft. Denn 1997 kam eine elternlose Dohle in ihren Haushalt. „Wir haben ihn einfach Anton genannt. Er war wie ein Hund mit Flügeln.“ Anton schaute der Künstlerin auch bei der Arbeit im Atelier über die Schulter. „Er war 15 Jahre Teil unserer Familie.“ Ausgerechnet im Jahr der Dohle, 2012, verstarb er.
Rund um die Ausstellung läuft ein Rahmenprogramm. Am kommenden Sonnabend, 12. November, um 17 Uhr lesen die Autorinnen Liliane Skalecki und Biggi Rist aus dem Krimi „Rabenfraß“. Am Sonnabend, 12. November, um 17 Uhr hält Susanne Eilers vom Naturschutzbund Worpswede einen Vortrag über Rabenvögel.
Die Ausstellung an der Bergstraße 1 ist dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr und am Wochenende von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Mehr zur Malerin gibt es im Netz unter www.sabine-boehme.de
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15 Jahre lang erhielt die Dohle Anton freie Kost und Logis bei Sabine Böhme. Anton war somit Auslöser für Sabine Böhmes Auseinandersetzung mit Raben. Sie befragte Mythen und Mythologie, Schriftsteller und Dichter, Gegenwart und Geschichte nach der Bedeutung von Rabenvögeln. Sabine Böhmes Ausstellung in der kommunalen Galerie Altes Rathaus ist eine Hommage an die schwarzen Vögel und dient nicht zuletzt der Ehrenrettung von deren angekratztem Image. Den Anfang der Ausstellung macht ein kleines Kabinett, in dem die Worpsweder Malerin Stationen aus Antons Leben dokumentiert. Eigentlich aber sei ihr zentrales künstlerisches Thema der Mensch, sagt Sabine Böhme. Doch durch die enge Verbundenheit mit dem von ihr aufgezogenen Rabenvogel Anton entdeckte die Künstlerin zunehmend „menschliche“ Züge, die sie malerisch umsetzte. In der Galerie Altes Rathaus zeigt Sabine Böhme 48 Bilder aus ihrer jüngsten Schaffensperiode, die sie hier zum ersten Mal öffentlich macht. Eineinhalb Jahre setzte sie sich mit der Thematik vielschichtig auseinander und entwickelte während der Beschäftigung mit allen Facetten eines Rabenlebens eine Haltung, die sich in ihren Bildern deutlich niederschlägt.
Bemüht, die positiven Emotionen nicht überwiegen zu lassen, setzte sie sich künstlerisch aber auch mit der „dunklen“ Seite von Raben und Krähen auseinander. Galgenvögel, rabenschwarze Unglücksbringer, Unglücksraben und Rabeneltern dienten ihr als Ausgangspunkte, diese Seiten künstlerisch auszuleuchten. Verschiedene Themen erforderten dabei unterschiedlichste Maltechniken, so Böhme. In Schrift und Bild setzte sie Bertold Brechts Tiervers zu den schwarzen Tieren um, und auch in „geschriebenen“ Bildern zeigte sie den Facettenreichtum der Vögel. Als ihre „Halbstarken“ bezeichnet Sabine Böhme die ausgestellten Bewegungsstudien der Dohle Anton, den sie aufgrund seiner Zugewandtheit „Hund mit Flügeln“ nannte. Dagegen zeigt das Triptychon eher graue bis trübe Ansichten. Allen Bildern gemein ist Böhmes Wunsch nach „guter Nachbarschaft“ zwischen Mensch und Vogel. Die Ausstellung mit Bildern von Sabine Böhme „Rabenvögel-Götterboten-Galgenvögel“ ist bis zum 27. November in der Galerie Altes Rathaus zu sehen. Im Rahmen der Ausstellung finden am 5. November um 17 Uhr die Lesung aus dem Kriminalroman „Rabenfraß“ von Liliane Skalecki und Biggi Rist sowie am 12. November um 17 Uhr ein Vortrag über Rabenvögel von Susanne Eilers, Vorsitzende des Nabu Worpswede, in der Galerie statt.
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WÜMME ZEITUNG - 13.07.2015
Worpswede, von Donata Holz
(Ausschnitt Zeitungsbericht)
Künstler, ihre Räume und die Landschaft dazwischen
Offene Ateliers bieten auch im zehnten Jahr ein Forum für bereichernde Begegnungen sowohl für Gäste als auch für Gastgeber
.....Ihre unterschiedlichen Techniken in der Acrylmalerei stellte Sabine Böhme vor. Für ihre Besucher hatte sie kleine Keilrahmen von 30 mal 30 Zentimetern vorbereitet, auf denen man unter Anleitung der Künstlerin selbst ein Bild malen konnte.....
Mit einem Drei-Tage-Programm reagiert die Gemeinde Worpswede auch in diesem Jahr wieder auf das große Interesse an zeitgenössischer Kunst. Die Offenen Ateliers dokumentieren diesen Trend mit stetig steigende Besucherzahlen. Viele der mehr als 70 teilnehmenden Kreativen öffnen von Freitag bis Sonntag täglich von 11 bis 18 Uhr Ateliers und Werkstätten. Klaudia Krohn, Kulturbeauftragte der Gemeinde Worpswede, verspricht auch im zehnten Jahr ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorstellung alter Techniken von Radierung, Lithografie und Intarsienarbeit, aber auch zu Themen wie Bildaufbau und Blick des Fotografen.
Shuttleservice zu den Werkstätten
Wie schon in den Vorjahren steht in der Bergstraße vor der Tourist-Information ein Shuttle-Service von Bürgerbus und Verkehrswacht bereit, um nicht motorisierte Gäste auch zu den abgelegeneren Ateliers zu bringen. Am Sonnabend von 14 bis 18 Uhr und Sonntag zwischen 11 und 15 Uhr begleiten Gästeführer zudem Radfahrer durch die malerische Landschaft des Künstlerdorfs zu jeweils sieben im Außenbereich Worpswedes liegenden Ateliers. Die Route ist gekennzeichnet durch die Abdeckung aller künstlerischen Genres, versichert Klaudia Krohn. Grundgedanke der geführten Radtouren und des Shuttle-Service ist, Ateliers und Werkstätten in Hüttenbusch, Neu St. Jürgen, Überhamm, Worphausen und Neu-Bergedorf stärker in den Blickpunkt zu rücken.
Durch Kennzeichnung der geöffneten Ateliers vor Ort sowie mit übersichtlichen Kartenausschnitten im eigens herausgegebenen Flyer sind auch sonst vor den Augen der Öffentlichkeit gut geschützte Werkstätten leicht zu finden. Sondervorführungen, Rahmenprogramm und Ausstellungen sind dort außerdem separat aufgeführt.
Als den geeignetsten Tag für intensive Gespräche empfiehlt Klaudia Krohn den Freitag, an dem viele Künstler aufgrund des geringeren Andrangs Zeit finden, ihre Kunst vorzuführen. Von mehr als 1000 Besuchern pro Tag während der Offenen Ateliers geht die Gemeinde Worpswede aus. Der besucherstärkste Tag sei erfahrungsgemäß der Sonntag.
„Man sieht während der Tage nicht nur Kunst, sondern entdeckt neue Ecken und Perspektiven von Worpswede“, verspricht Krohn. So stellt Jürgen Strasser Staffeleien in seinem Garten auf, auch Steffi Grübler bezieht ihren Garten mit in die Präsentation von Malerei und Découpage ein, und in den Arbeitsraum der Keramikerin Ingrid Ripke-Bolinius gelangt man durch deren Küche. Zum ersten Mal nimmt die Malerin Barbara Meier an den Offenen Ateliers teil und zeigt mit Eitempera auf Leinwand gemalte Bilder sowie auch Fotografien.
Der Flyer „Offene Ateliers Worpswede“ ist in der Tourist-Information im Philine-Vogeler-Haus, Bergstraße 13, erhältlich. Weitere Informationen unter www.worpswede.de.
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Wieder einmal können sich Kunstfreunde auf eine Kunstreise durch das Künstlerdorf begeben, wenn vom 12. bis 14. Juli bereits zum 9. Mal über 70 Künstler ihre Ateliers und Werkstätten in und um Worpswede öffnen und ihr Können zeigen. An drei Tagen können Sie erleben wie und mit welchen Materialien und Techniken Kunst entsteht. Sie können eintauchen in die Lebenswelt der Künstler, mit Ihnen ins Gespräch kommen und erfahren, wie aus einer Idee Kunst wird. (Quelle Flyer Offene Ateliers Worpswede 2013)
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Ich habe eine Pyramidenform als Bildträger gewählt. In dem Kastenprojekt der sechs Künstler sehe ich für mich die Herausforderung, aus der Zweidimensionalität meiner Malerei eine Dreidimensionalität zu schaffen. Die jeweils 4 Bilder der Pyramide versinnbildlichen den Kreislauf des Lebens.
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Ausstellung
01. - 15. 06. 2009 - Peniscola / Spanien - GALERIE - Castillo de Peniscola (Sala de exposiciones)
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG AM 11. JANUAR 2009
anlässlich des Kulturpreises 2008 der Volksbank eG Osterholz-Scharmbeck -Galerie Kunstverein Osterholz
























































































































































































































































